Wie stark darf sich unsere Sprache verändern?

In vielen Ländern ist das Thema “Verlust der eigenen Sprache” zur Zeit sehr aktuell. Immer öfters verwenden wir z.B. englische Begriffe an Stelle Deutscher oder brauchen neue Worte an Stelle alter… In der Blogparade möchte ich von euch wissen, wie ihr zu diesem Thema steht. Folgende Fragen sollen das Thema umschreiben. Ihr müsst allerdings nicht genau nach den Fragen gehen, sondern könnt auch einfach etwas allgemein zum Thema schreiben.

  • Stört es dich, dass deine Sprache verloren geht, indem wir z.B. immer mehr englisch Worte gebrauchen?
  • Denkst du es ist sinnvoll die Entwicklung der Sprache zu steuern zu versuchen?
  • Benutzt du selbst Worte in anderen Sprachen, die du eigentlich auch auf Deutsch benutzen könntest?
  • Gibt es andere Wege die eigene Sprache zu bewahren, ohne der Entwicklung im Wege zu stehen?
  • Findest du man soll der Sprache einfach ihren Lauf lassen und sich einfach anpassen?

Hier geht es zum Artikel in meinem Blog: Blogparade Veränderung der Sprache

Mitmachen kann man bis zum 22. September 2010! Ich freue mich auf deine Teilnahme!

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2 Kommentare:

1. bogarde

10. September 2010, 12:45

Zu deinen Fragen:
1. Die deutsche Sprache ist stark genug, auch wenn wir immer mehr englische Begriffe verwenden. Ich lese zur Zeit Hermann Löns, der vor über 100 Jahren dies schrieb: “Volkmann ging durch die Straßen, in deren Vorgärten die Tulpen unter den blühenden Bäumen in allen Farben leuchteten und über deren Dächern die Mauersegler vor Wähligkeit schrien, denn es war ein prachtvoller Morgen, und der Himmel war hoch und hell.” Genauso könnte man heute auch noch schreiben, von dem Wort “Wähligkeit” einmal abgesehen, das ich jedenfalls nicht mehr kenne.
2. Daraus ergibt sich, dass die Sprache nicht gesteuert zu werden braucht. Wer sollte das auch tun?
3. (Nicht nur) im Business-Umfeld kann man u. U. mit fremdsprachigen Vokabeln Eindruck machen. Es gibt aber auch deutsche Wörter, die sehr gut ankommen, insbesondere Verben, die Königswörter der Sprache, wie “erzeugen”, “entwickeln” oder “begeistern”.
4. Es gibt Regeln für gute Texte, z. B.: “Habe etwas zu sagen, und sage es so klar, wie du kannst.” Oder den Satzbau einfach halten, in der Form: “Wer macht was?” Wer so schreibt, wird das Interesse seiner Leser wecken und hoffentlich viele Nachahmer finden.
5. Die sprachliche Entwicklung nimmt sicher ihren Lauf. Wer mit hervorragenden sprachlichen Mitteln einen Kontrapunkt setzt, der erregt heute Aufmerksamkeit. In meinem Blog “Mehrwert-Werkstatt – So funktionieren Online-Texte” habe ich dazu eine Menge Tipps zusammengetragen.
Fazit: Aus meiner Sicht gehen die sprachlichen Fähigkeiten allgemein eher zurück. Wer sich dem anpasst, verliert Möglichkeiten, seine Ziele zu erreichen. Also: Es lohnt sich, eine gute Sprache zu pflegen und weiterzuentwickeln.

2. Matze

29. September 2010, 12:18

Also ich finde es furchtbar, dass unsere Sprache immer weiter verenglischt wird und die Jugendlichen immer mehr vergessen bzw. gar nicht mehr lernen richtig Deutsch zu sprechen. Auch die Verwendung von Fremdwörter oder allg. der Wortschatz der Bevölkerung nimmer immer mehr ab.Eigentlich eine traurige Sache.