Ist Blogging der neue Journalismus?

Was denken Sie? Kann Bloggen journalistische Leistungen ersetzen? Liegt die Zukunft des Journalismus im Web 2.0, im Blog? Werden Zeitschriften vielleicht sogar einmal durch Blogs abgelöst? Fassen Sie Ihre Gedanken in einem Artikel – nicht zu kurz, nicht zu lang – zusammen und schreiben Sie offen über das, was Sie dazu denken. Der Autor des besten Beitrages gewinnt eine Freikarte für die CineStar-Kinos. Schluss ist am 31. März. Viel Spaß!

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4 Kommentare:

1. Heike

2. März 2009, 15:57

Also ich denke mal, dass Blogging den Journalismus nicht ersetzen kann. Journalisten schreiben doch auch in einem völlig anderen Stil. Blogs sind zwar eine nette Sache, eine Art Tagebuch, in dem man seine Gedanken aufschreiben kann, aber Journalisten haben Presseregeln, an die sie sich halten müssen. Die Inhalte sollten möglichst ganz exklusiv sein, Journalisten sollten Neuigkeiten als erste wissen und weiter verbreiten. Beim Bloggen kann man auch mal ein Thema von gestern nehmen. Journalisten müssen auch besonders anspruchsvoll recherchieren. Schön ist, wen Blogbeiträge ein ansprechendes Niveau haben, auch Google bewertet das positiv. Aber das Niveau einer Pressemitteilung werden die Blogs in nächster Zeit nicht erreichen. Journalisten schreiben nur sehr selten für Blogs, da die Bezahlung nicht angemessen ist. Blogger hingegen sind oft Studenten oder Schüler, also kann man (noch) nicht das Niveau eines Germanistik-Professors ;-) erwarten.
Das meint Heike Stopp,
Fachfrau für Texterstellung, Bloggerin und freie Redaktionsmitarbeiterin

2. Lutz Spilker

4. März 2009, 9:39

Hallo zusammen,

Blogger, so wie man sie zur Zeit im Netz antrifft, werden wohl kaum ambitioniert sein, den Journalisten von morgen (oder übermorgen…) zu ersetzen.

Warum nicht und was spricht dagegen?
Zunächst lässt sich eine gewisse Unbekümmertheit, um nicht zu sagen Schnoddrigkeit beobachten. Das Einstellen irgendwelcher Beiträge, unabhängig des jeweiligen Inhalts, hat zwar journalistischen Charakter, beileibe aber nicht die Qualität und die scheint offensichtlich gar nicht gewünscht zu sein.

Auch die Tatsache, dass man nicht auf Namen (Personen), denn mehr auf den „Admin“ trifft, schmälert die Aussage der Person in punkto Glaubwürdigkeit.

Kurzum; die Frage, ob Blogger die Journalisten von morgen seien, ist zwar bedingt berechtigt, jedoch weit ab jeder Realität.

lG
Lutz

3. Belara

20. Januar 2013, 10:15

Bloggin und Journalismus sind zwei völlig verschiedene Sachen. Während es bei dem erstgenannten in erster Linie um Meinungsäußerungen “frei von der Leber weg” geht, ist Journalismus qualitativ hochwertige Information. Hier liegt ein absolut wesentlicher Unterschied.

4. Anita

22. Januar 2013, 20:16

Ich glaube sowohl Journalismus und Blogging werden in Zukunft von Bedeutung sein. Ich sehe die beiden Bereiche eher als Ergänzung zueinander und nicht als Konkurrenz oder “Ablösungsgefahr”. Für einen langfristigen Erfolg müssen sowohl Blogger als auch Journalisten möglichst hochwertige Artikel schreiben, da niemand gerne Unwahrheiten liest (egal ob in der Zeitung oder im Internet).